Beide schaden sich selbst:
 der zuviel verspricht und der zuviel erwartet. Gotthold Ephraim Lessing

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Nachprogramm Trupp 23

Nach neun Stunden Busfahrt kamen wir vom Trupp 23 in Osaka an. Heftiger Donner und dann kräftiger Regen empfingen uns. Zum Glück war das Kapselhotel, in dem wir die nächsten zwei Nächte schlafen werden, nicht weit.

Mit grossen Augen bewunderten wir unsere Kapseln und genossen die angenehmen und vor allem sauberen Duschen.

Weiter ging es beim gemeinsamen Abendessen aller Schweizer Trupps, welche im Nachprogramm waren. Erneut weiteten sich alle Augen, als das Essen aufgetischt wurde. Unser Tisch entschied schnell, dass jeder etwas probieren musste von dem man nicht wusste, was es war. Wir waren erstaunt über die Vielfalt von Fisch! 

Mit vollen Mägen begaben wir uns auf den Weg zu dem Umeda Sky Tower. Wir waren fasziniert von der Grösse und den Lichtern der Stadt. Die Skyline war unglaublich! Dannach fielen wir müde in unsere Betten.

Am nächsten Morgen ging es nach Kyoto. In einer Parkanlage konnten wir mit Fahrräder herumfahren, was nicht ganz einfach war, da in Japan Linksverkehr herrscht. 

Dann besichtigten wir einen Tempel und spazierten durch einen Bambuswald. 

Zum Mittagessen begaben wir uns zu einem alten Markt.  Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Überall umgaben uns unbekannte Gerüche, Farben und Geräusche.

 

Nach dem zweiten Abendessen vergnügten wir uns bei einer typisch japanischen Aktivität - Karaoke singen!  Mit Begeisterung sangen wir uns die Seele aus dem Leib! Kein Wunder, dass wir danach - auch dank den starken Klimaanlagen - alle heiser waren! 

Nach diesem intensiven Tag konnte man nur noch eines tun: sich in den Whirlpool des Hotels setzen und dann direkt ins Bett fallen und schlafen.

Leonie Herzig / Cascada, Trupp 23 - Globi