Über Dinge, die dich selbst angehen, musst du andere fragen.

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Blog: Eröffnungszeremonie aus Sicht des Trupps 11

Als am Vorabend die Leiter uns sagten, dass wir um 06.00 Uhr aufstehen sollten, schluckten wir alle erstmals laut und konnten es nicht fassen. Am Morgen darauf haben wir jedoch sehr schnell bemerkt, dass bis 06:00 Uhr schlafen in dieser Hitze kaum möglich ist. Daher standen die meisten bereits früher auf und genossen eine Dusche. Nicht lange darauf stand das Frühstück auf dem Tisch. Nach 3 Tagen mit japanischem Frühstück mit Fisch, Reis & Salat, fiel uns allen ein Stein vom Herzen als wir Rührei und Toast vorfanden. Da das Jamboree 2015 erst am Abend offiziell begann und wir noch kein Programm hatten, nutzten wir die Zeit um den Lagerplatz zu erkunden, zuerst im Trupp später in einzelnen Gruppen. In der brühender Hitze trafen wir Menschen von überall aus der Welt. Es war extrem faszinierend, die verschieden Kulturen zu sehen und mit den Pfader über ihre Traditionen in der Pfadi zu sprechen. So fanden wir raus, dass viele Länder keine Pfadinamen haben und auch sonst oft komplett anders funktionieren als die Pfadi Schweiz. Trotz all dieser Unterschiede fand man immer wieder Gemeinsamkeiten, welche uns zu einer Gruppe machten. Nach einem Tag voller erster Eindrücke und ersten Bekanntschaften, begaben wir und zu dem ersten offiziellen Anlass: die Eröffnung Zeremonie. Verschiedene japanische Gesangseinlagen, Erinnerung an vergangene Jamborees und die 147 verschiede Nationen prägten die Zeremonie. Der Abschluss machte der Hauptorganisator vom diesjährigen Jamboree mit einer rührenden Rede über die Pfadibewegung und wie wir gemeinsam in diesem Lager die Welt verändern können. Gemeinsam begab sich die Pfader zurück zum Lagerplatz und wir sahen glücklich auf unseren ersten Tag  im Jamboree 2015 zurück.

Sereina Schori / Fux Trupp 11, Swissmilkaholics