Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden. Sokrates

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Blog: Arrival Day

Fahne neben Fahne, Zeltwand an Zeltwand und Bus hinter Bus. So sah es aus, als gegen Abend die ersten Trupps der Schweizer Delegation auf dem Lagergelände in Yamaguchi eintrafen. Ein gigantisches Gelände, dessen markanteste Gebäude man schon von weitem sah, Jamboreekleidung und Pfadikrawatten, wohin das Auge reicht.

Nach einer mehrstündigen Busfahrt, auf der sich Motivation und Vorfreude mit kollektivem Dauerschlaf, unterbrochen von Raststättenstops und Mittagessen, abwechselten, kam endlich das langersehnte Lagergelände in Sicht, was eine regelrechte Ekstase auslöste.

Voller Erwartungen stieg ein Schweizer Trupp nach dem anderen aus dem Bus und trotz vorherrschendem „Kantönligeist“ fing man an, miteinander zu diskutieren. Nach dem Zeltaufbau und Materialabholen wurden als erstes die Zeltnachbarn gecheckt und die Intensivität des Chlors im Trinkwasser geprüft.

Anschliessend war es Zeit für das erste, selbtgekochte Nachtessen, welches bewies, dass die Kochkünste innerhalb der Tupps sowohl unter- als auch überschätzt wurden und die Zeltnachbarn tatsächlich noch solidarischer waren, als sie am Anfang wirkten. Alles in allem ein gelungener erster Tag voller Kennenlernen, Busfahren und guter Laune.

Ursina Mühletaler v/o Kolibri vom Trupp The William Tells